RAMONA SCHERER Diplom-Psychologin Psychologische Psychotherapeutin (VT) Coaching und Beratung
RAMONA SCHERERDiplom-PsychologinPsychologische Psychotherapeutin (VT)Coaching und Beratung

Verhaltenstherapie (VT)...

... ist eine von drei von Krankenkassen anerkannten Psychotherapierichtungen

   (neben Tiefenpsychologischer Psychotherapie und Psychoanalyse)

... ist gegenwarts- und zukunftsorientiert

... ist ziel- und lösungsorientiert
... ist konkret und alltagsnah
... ist eine praktische Erweiterung des Handlungsspielraums

... ist individuell und Hilfe zur Selbsthilfe

... beinhaltet die Veränderung der Situation, so weit es möglich und sinnvoll ist

... beinhaltet die Veränderung von eigenen Erlebnis- und Reaktionsmustern
... beinhaltet die Veränderung von Lebenseinstellungen
... beinhaltet Veränderungen im Verhalten

... beruht auf den Ergebnissen wissensschaftlich fundierter psychologischer

    Forschung unter Einbeziehung von Medizin, Biologie und Soziologie

Beispiele für therapeutische Techniken der Verhaltenstherapie

● Kognitive Umstrukturierung, d.h. Überprüfung irrationaler Gedanken + Erarbeitung hilfreicher angemessener Gedanken
● Konfrontationsübungen und systematische Desensiblisierung
● Verhaltensexperimente und -übungen
● Rollenspiele
Selbstsicherheitstraining
Problemlösetraining
Vorstellungsübungen, d.h. mentales Training
Entspannungsverfahren und Atemtechniken

 

 

Was ist der Unterschied zwischen Verhaltenstherapie und anderen Therapieverfahren?


Im Gegensatz zur Verhaltenstherapie geht es in der Tiefenpsychologie und in der Psychoanalyse vor allem um die Aufdeckung von unbewussten seelischen Konflikten und somit darum, die Ursachen einer Erkrankung in der Vergangenheit zu finden und zu verstehen.

 

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass ungünstige Einstellungen und Verhaltensweisen nicht angeboren, sondern durch unterschiedliche Mechanismen im Laufe der Lebensgeschichte erlernt und aufrechterhalten wurden. Problematische Einstellungen und Verhaltensweisen können daher umgekehrt auch wieder verlernt werden, wenn die Mechanismen aufgedeckt und verstanden werden.

Die Modifikation des Verhaltens durch Prozesse wie Neulernen, Umlernen und Verlernen ist also entscheidend.

 

In der Verhaltenstherapie werden aber zumindest auch „Ursachen” aus der Kindheit einbezogen, da unsere Einstellungen und Verhaltensmuster durch bestimmte Erfahrungen in der Vergangenheit geprägt sind.

Jedoch stehen aktuelle (Fehl)-Verhaltensweisen, dysfunktionale Denkmuster und konkrete Probleme im Vordergrund.

 

Der Therapeut erarbeitet gemeinsam mit dem Patienten neue Lösungswege. Der Therapeut ist vergleichbar mit einem Coach, der hilfreiche Wege zur Problemlösung, zur Entspannung, zum Aufbau eines positiven Selbstbildes und Lebenskonzeptes vermittelt.

Die Therapiesitzungen umfassen die Diskussion des momentanen Standes, die Erklärung von Zusammenhängen und die Übung konkreter Strategien. Ähnlich wie wir eine Sprache erlernen, lernen wir, besser mit uns und der Umwelt umzugehen.

Ziel ist es letztendlich, dass der Patient das in der Therapie erlernte „Handwerkszeug“ auch im Alltag anzuwenden versucht und somit zu seinem eigenen Coach wird.

 

 

Was ist hilfreich für den Therapieerfolg?
  • die Bereitschaft, aktiv an sich zu arbeiten
  • das Vertrauen, Einflussmöglichkeiten zu haben
  • die Bereitschaft, Hausaufgaben zu machen
  • die Bereitschaft, neues Verhalten auszuprobieren
  • die Bereitschaft, sich vorübergehend mit Angst in schwierige Situationen zu wagen
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© Ramona Scherer